BMF Reinraumtechnik GmbH

Die BMF Reinraumtechnik GmbH hat sich in den vergangenen Jahren als Hersteller von modularen Reinraumkabinen, hochwertigem Mobiliar und Einrichtungen für den Reinraum, den Grauraum und die Schleuse zu einem der Marktführer in der Branche entwickelt. Unser Sortiment umfasst ein breite Produktpalette von modular aufgebauten Reinraumkabinen und Reinraumzelten über Laminar Flow Arbeitsplätze, Stickstoffschränke / N2 Lagerschränke, Schuhfachregale, Sitoverbänke, Garderoben, Reinraumtische, Schleusenmöbel, Materialdurchreichen bis hin zu Edelstahlmöbel und Reinraumzubehör wie bspw. Staubbindematten.

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BMF Reinraumtechnik GmbH
Tel: 07121 / 82011-100
Fax: 07121 / 82011-110
E-Mail: info@reinraumeinrichtung.de

Modulare Systemräume

Schleuseneinrichtungen

   

Reinraumtechnik

Der Reinraum (nach ISO 14664, bis VDI 2083) als Partikel reduzierter Systemraum, ist ein separater Raum oder ein Gebäude welches im besten Fall unter gleichbleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit, in mehrere Ebenen (Basements) vom Grauraum bis zu ISO 1 unterteilt wird. Die Intention ist es, je nach Aufgabenbereich, bspw. bei der Produktion empfindliche Bauteile, vor Verunreinigungen die sich in der Umgebungsluft befinden zu schützen. Mittels laminarer Strömung und durch Überdruck in den einzelnen Abschnitten fließt die Luft im Reinraum immer vom reinsten Bereich in die weniger reinen Basements ab. Außenluft wird angesaugt, durch Hepa Filter gereinigt und in den Reinraum eingeschleust. Dieser Vorgang ist ein ständiger Prozess wodurch die Raumluft immer mehr "ausgedünnt" wird, bis sich der gewünschte Reinheitsgrad eingestellt hat. Mit Partikelmessgeräten lässt sich dieser genau bestimmen. Nicht nur die Aufrechterhaltung gleichbleibend niedriger Partikel in der Raumluft muss gewährleistet sein, sondern auch der durch die Produktion entstehende Abrieb von Werkzeugen und der gesamten Reinraumausstattung sollte so minimal wie möglich gehalten werden. Unterstützt wird dies zum einen durch abriebfreie Reinraumeinrichtungen - so bestehen Reinraumtische, Reinraumstühle und Reinraumregale in der Regel aus Edelstahl, Aluminium, Melamin, diversen Kunststoffen und ähnlichen, abriebfesten Verbundwerkstoffen. Zum anderen wird der Partikelabrieb welcher bei Arbeitsprozessen im Reinraum entsteht, mittels vertikaler laminarer Strömung (laminar Flow), einer möglichst turbulenzfreien Verdrängungsströmung mit hohem Luftdurchsatz die von oben nach unten fließt, abgesaugt und in Hepa-Filtern gereinigt. Weitere Verunreinigungsquelle von Reinräumen sind die darin befindlichen Mitarbeiter, deren Kleidung und die Werkzeuge die benötigt werden. Spezielle abriebfreie Reinraumbekleidung und autoklavierbare Werkzeuge sind daher für die Aufrechterhaltung der Reinraumklassen unumgänglich. Im Eingangsbereich zu einem Reinraum, der Personenschleuse, wird durch die Reinraumanwender die erforderliche Reinraumbekleidung angelegt. Dazu gehören: Reinraumschuhe, Reinraum Overalls, Hauben und Reinraumhandschuhe; weiterhin kommen vor der Personenschleuse Klebefolienmatten oder Folienstaubbindematten zum Einsatz um an Schuhen anhaftende Partikel einzufangen. Die qualitativen Kontrollen und Reinraumeinstufungen werden entweder durch ein permanentes Reinraum-Monitoring oder in regelmäßigen Abständen mit Hilfe von Partikelmessgeräten durchgeführt.

Reinraum

Ein Reinraum ist meist ein geschlossener, modularer Systemraum der zum Ziel hat, die Partikelanteile der Raumluft mit Hilfe einer geregelten Lüftungs-, Filter- und Klimatechnik so gering wie möglich zu halten. Dies wird durch die Herstellung einer kontrollierten Reinraum-Atmosphäre über einen geregelten Überdruck in der Kabine erreicht, indem Frischluft angesaugt, mittels Hepa Filtern gereinigt und dem Reinraum zugeführt wird. Mensch und Material gelangen dabei über Personenschleusen oder Materialschleusen in den Reinraum. Die Abgrenzung bzw. Abschirmung von Raumluftteilchen der verschiedenen Reinraumbereiche, beispielsweise von der Personenschleuse zum Reinraum, erfolgt durch eine laminare Strömung, auch "laminar flow" genannt. Diese bewirkt mit unterschiedlichen Überdruckverhältnissen, dass die Luft immer vom reinsten Bereich aus abfließt. Die Reinraumeinrichtung sowie die Reinraumkleidung sollte dabei aus abriebfreien Materialien bestehen um die Partikelanzahl weitestgehend konstant zu halten. Reinräume kommen dort zum Einsatz, wo sich Partikelmengen und Stäube in der Raumluft negativ auf die Produktqualität und Fertigungsprozesse auswirken. So sind Reinräume heute in der Elektronikindustrie, Wafer- und Chipfertigung, Optikindustrie, Medizintechnik, Pharmaindustrie sowie in Forschung und Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Ein Reinraum wird je nach Anwendungsbereich und maximal erlaubter Partikelanzahl in der Raumluft in eine Reinraumklasse nach aktuell gültigen ISO-Normen (ISO-Klassen 1-9) eingeteilt, wobei die ISO 1 Klasse nach EN ISO 14644-1 für einen fast partikelfreien Raum steht. Die Teilchenkonzentration in der Raumluft wird durch Partikelmessgeräte nach der Erstellung des Reinraums und fortlaufend während des Betriebs gemessen und bewertet.

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